• Neue Mitbewohner

    by  • 2017-07-05 • Katzen • 0 Comments

    Jacky

    Seit Sonntag (2.7.) habe ich zwei neue Mitbewohner – Lio (Kater) und Jacky (Katze), beide aus dem Tierheim Berlin. Ich hatte schon seit längerer Zeit überlegt mir wieder Katzen zuzulegen, und schließlich war es am Sonntag soweit, ich fuhr mit einer Freundin zum Tierheim.

    Vorher gab es noch eine längere Vorbereitungszeit: Ich bin schon vorher zum Tierheim gefahren und habe dort meine Pläne und die Größe der Wohnung beschrieben und ob es so sinnvoll und möglich wäre. Dies wurde bejaht. Danach habe ich den Vermieter – die Gesobau – schriftlich um Genehmigung der Katzenhaltung und Anbringung der Katzenschutznetze an den Balkonen (und dem Schlafzimmerfenster) gebeten. Die Antwort kam recht schnell,mit nachvollziehbaren Auflagen:

    • Die Kosten für die Netze gehen auf mich
    • Der Einbau ist durch eine Fachfirma zu erfolgen, in die Wärmedämmung darf nicht gebohrt werden

      Lio

    • Die Netze bleiben mein Eigentum und müssen beim Auszug entfernt werden.

    Alles vollkommen normal und selbstverständlich. Danach habe ich die Firma mit dem Katzennetzen kontaktiert, am 27. Mai kam der Inhaber, schaute sich die Wohnung an und machte mir ein Angebot was ich auch annahm. Am Freitag, den 23.6. kam er dann morgens und brachte die Katzenschutznetze an den beiden Balkonen und am Schlafzimmerfenster an, siehe dazu Bilder. In der Zwischenzeit hatte ich schon die notwendigen Utensilien besorgt und aufgebaut – Kratz- und Kletterbäume, Katzenklos, Katzentrinkbrunnen etc. Nach dem Anbringen der Katzenschutznetze war die Wohnung komplett vorbereitet, es fehlten nur noch die Katzen.

    Tierheim/Katzen

    Am Sonntag, den 2.7. bin ich – nach einem kleinem Abstecher auf ein Feld – zusammen mit einer alten Freundin und Ex-Kollegin, Berit, ins Tierheim Berlin gefahren. Ursprünglich hatte ich ein (online) ein anderes Paar noch sehr junger Katzen ausgesucht, aber vor Ort meinte die Pflegerin dass Freigang für einen der sehr aktiven Kätzchen besser wäre und so habe ich mich in den anderen beiden Katzenhäusern umgeschaut. Dies war das einzige Paar, auf das die zwingend notwendige Bedingung „Wohnungshaltung, kein Freigang“ zutraf 🙂 Das passte dann auch, und so nahm ich nach einigen Formalitäten – Vertrag, Bezahlung, usw – die beiden Tiere mit:

    Lio

    Lio ist ein etwa 6 Jahre alter Kater, nicht so schüchtern/vorsichtig wie seine Freundin Jacky. Zu seinen Lieblingsplätzen zählt mein Bett – entweder liegt er darauf oder krabbelt unter die Bettdecke. Er ist schwarz/weiß gemustert.

    Jacky

    Jacky im Kratzbaum

    Jacky ist auch etwa 6 Jahre alt und eine Katze. Sie ist etwas ängstlicher, sobald ihr etwas unheimlich vorkommt, läuft sie in ihren Lieblingsrückzugsort, unter dem Sofa 🙂 Sie mag es allerdings auch sich unter der Bettdecke zu verstecken.

    Beide sind ein Herz und eine Seele und verstehen sich ausnehmend gut. Sie haben sich auch erheblich schneller eingewöhnt als ich befürchtet oder sogar gehofft habe – schon am ersten Abend kamen sie zu mir (auch die etwas ängstliche Jacky) und wollten Streicheleinheiten. Ebenfalls kamen sie abends ins Bett und schliefen die Nacht über dort, allerdings nicht direkt bei mir sondern ein bisschen weiter weg (ein 2×2 Meter Bett hat genügend Platz 🙂 )

    Die Wohnung

    Da die Tiere sich (Ausname: Freigänger) nicht ausgesucht haben wo sie nun hinkommen sollte man ihnen die Wohnung so angenehm und abwechslungsreich wie möglich machen. Deshalb habe ich die Balkons und das Wohnzimmerfenster mit Katzenschutznetzen versehenund mehrere Kratz- und Kletterbäume in der Wohnung verteilt:

    Wohnzimmer

    Kratzbaum Wohnzimmer

    Hier ist der größte Kratz- und Kletterbaum, dieser reicht bis zur Decke und grenzt an Hängeschränken, auf die Tiere dann draufkönnen um eine schöne Sicht zu haben. Dieser wird nun langsam angenommen, Jacky hat die obere Höhle für sich entdeckt, siehe Fotos 🙂

    Auf der Seite zum Balkon gibt es einen kleineren Kratz- und Kletterbaum, der bis zum Fenster zum Balkon reicht. Auf der Balkonseite befindet sich eine Katzentreppe, so dass die beiden jederzeit auf den Balkon (und zurück) kommen, ohne dass ich die große Balkontür öffnen muss – das Fenster reicht aus. Das haben die beiden schon am ersten Tag verstanden, siehe Bild 🙂

    Balkone

    Sind durch Katzenschutznetze abgesichert und haben jeweils einen Kratz-/Kletterbaum, der bis zum Geländer reicht, so dass sie von der Plattform des Kletterbaums eine schöne Aussicht haben, siehe Foto.

    Schlafzimmer

    Hier habe ich ein Korb hingestellt, in denen die Tiere schlafen können – oder als Aufstiegshilfe zum Fenster nutzen können (natürlich ist das Bett viel interessanter 😀 ) um aus dem Fenster zu schauen (ebenfalls durch Netze geschützt)

    Schlafzimmer

    Generell haben sie so sehr viele Rückzugsmöglichkeiten, die sie auch gerne nutzen – und sie zeigen mir häufiger, dass sie sich bei mir wirklich wohl fühlen 🙂

     

    Bilder

     

    

    Print Friendly, PDF & Email
    Share on Google+Tweet about this on TwitterShare on FacebookPin on PinterestEmail this to someone

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Captcha * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.