• Australienurlaub, Teil 11 (18.12-21.12)

    by  • 2016-02-17 • Reisen • 0 Comments

    Am 18.12. ging es wieder in die Natur – zum Springbrook Nationalpark. Erst fuhren wir zum Hinze-Staudamm, wo ich u.A. australischen Touristen zu einem Foto geholfen habe 🙂

    Danach ging es dann zu Springbrook National Park, und hier gab es beeindruckende Naturschauspiele zu sehen.

    18.12.: Springbrook National Park/Outback Spectacular

    Natural Bridge

    IMGP1437

    Natural Bridge

    Natural Bridge ist eines der Naturschauspiele in Springbrook – am ehesten lässt sich das als Wasserfall beschreiben, der von oben in eine Höhle hinabfällt, siehe Fotos. Das sieht sehr faszinierend aus, auch das Lichtspiel: Zum einen der helle Wasserfall (durch die Sonne von oben angestrahlt), zum anderen die dunkle Höhle – wo es tatsächlich Leute gab, die versucht haben, das per Smartphone und dem eingebauten Blitz zu fotografieren – aus mehreren Metern Entfernung 😀

    IMGP1483

    Buschhuhn

    Nach dem Rundgang zurück zum Parkplatz konnte ich auch einen Buschhuhn fotografieren (siehe Foto) – diese Tiere sind nicht allzu selten in Australien und haben optische Ähnlichkeit mit einem Truthahn und sind mir schon mehrmals begegnet, diesmal konnte ich wenigstens ein Bild machen 🙂

    Danach ging es in ein Café zur Mittagspause, wo ich wieder mal überrascht wurde: Der Inhaber des Cafés war Niederländer und sprach mit mir dann auf Deutsch – man trifft in Australien doch immer wieder interessante Leute 🙂

    Weiter ging es zu

    Purling Brook Falls

    IMGP1581

    Purling Brook Falls

    IMGP1556

    Leguan, nicht ganz ungefährlich

    Hier erwartete uns ein weiteres Naturschauspiel – ein weiterer Wasserfall im Springbrook Nationalpark, der in einer Höhe von etwas mehr als 100 Metern in ein von Klippen umschlossenenes Tal hinabstürzte – siehe Fotos. Wir entschlossen uns dann zu einem Rundgang: Auf der linken Seite einen von Treppen immer weider unterbrochenen geraden Weg ins Tal und dann auf der anderen Seite wieder herauf. Dies war auch der empfohlene Weg – die andere Richtung hätte bedeutet, 450 Treppenstufen hoch zu steigen. Auf dem Weg hinab begegnete mir das zweite gefährliche Tier Australiens – ein Leguan (siehe Foto). Diese Tiere können sich wohl überraschend schnell bewegen, haben recht scharfe Krallen und sind dafür bekannt, dass sie an Menschen hochklettern un die Krallen bis ins Herz reichen. Nachträglich recherchiert zeigte sich, dass es nicht ganz so dramatisch ist: Das Heraufklettern auf Menschen ist eher eine Panikreaktion, wenn die Tiere den Menschen mit einem Baum verwechseln, keine Angriffsreaktion. Ich habe dem Tier ausreichend Abstand gelassen und so ein paar Fotos machen können.

    IMGP1544

    Klippen

    Nach einer kurzen Pause im Tal direkt vor dem Wasserfall ging es dann nach oben, nicht ganz so leicht und einfach wie der Aufstieg 🙂 Tobias war dazu noch erkältet, so dass es führ ihn arg mühsam war und er am Ende sehr entkräftet oben an kam – ich habe ihn noch gewarnt beim Abstieg, dass wir das alles wieder hoch mussten – wir reden über 100 Meter Höhendifferenz 😀

    IMGP1606

    Purling Brook, mit einem Irren an der Kante.

    Auf dem Weg nach oben kamen uns zwei Deutsche – die findet man überall in Australien – in Flipflops (!). Was für ein Irrsinn: Der Weg war nicht ganz ungefährlich und erforderte eigentlich festes Schuhwerk, zumal – je nach Seite – rechts und links es unbefestigt steil nach unten ging – es handelt sich schießlich um eine Schlucht. Ebenfalls kam uns ein Pfadfinder mit einer Machete in der Hand entgegen, nichts besonders also 🙂

    Oben angekommen konnten wir weitere Irre sehen, die an der Kante des Wasserfalls herumturnter – ein Ausrutscher, und sie wären 100 Meter in die Tiefe gestürzt 😮

    Erschöpft fuhren wir dann nach Hause um uns zu Duschen, umzuziehen und nach einem Treffen in enem Club/Pub mit Tobias‘ Arbeitskollegen (wie jeden Freitag) zum

    Australian Outback Spectacular

    Das Australian Outback Spectacular ist eine Show mit Pferdeakrobatik, die ein bisschen die Geschichte und das Leben im Outback und dem High Country zeigen soll – auf recht interessante, spektakuläre und unterhaltsame Weise. Zusätzlich  und während zu der Show gab es ein Dreigänge-Menü. Wer mal in der Gegend ist: die Show lohnt sich 🙂

    19.12. Wet’n’Wild

    Wir hatten ja noch das 21-Tage-Kombiticket und haben es zum letzten Mal benutzt – Wet’n’Wild, wieder mehrfach gerutscht, diesmal gab es keine zerstörte Badehose 🙂

    20.12. Miami, Gold Coast

    Als Abschied vom Pazifik sind wir noch mal Baden gegangen – diesmal in Miami, einem Teil von Gold Coast, wie immer sehr beeindruckend das klare und warme Wasser. Hier habe ich dann den ersten und einzigen Sonnebrand – zum Glück recht harmlos – in Australien bekommen trotz Lichtschutzfaktor 50 😮

    21.12. Abreise

    Der Tag war im Zeichen der Abreise. Vorher sind wir noch in die Robina Mall zum einkaufen gefahren (wo ich mir einen zweiten Hut sowie Andenken und Vegemite besorgt hatte). Danach habe ich in aller Ruhe gepackt, abends haben wir noch ein Abschiedsessen – ein Buffet – gehabt und Tobias hat mich dann zum Flughafen Brisbane gebracht, wo ich eingecheckt habe und die Zeit zum Abflug (00:50) in der Qantas-Lounge gemütlich verbracht habe 🙂 Den nächsten Tag habe ich dann in Hong Kong verbracht, dazu im nächsten Blogeintrag mehr.

    Bilder – Springbrook

    Print Friendly, PDF & Email
    Share on Google+Tweet about this on TwitterShare on FacebookPin on PinterestEmail this to someone

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Captcha * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.