• Australienurlaub, Teil 9 (14.12.): Byron Bay/Dschungelcamp

    by  • 2016-02-11 • Reisen • 0 Comments

    Byron Bay

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    Leuchtturm Byron Bay

    Am 14.12. fuhren wir zu Byron Bay – einem bekannten Ausflugsort und Ziel vieler Backpacker, der im Ruf steht, eine etwas eigenwillige Hippie-Community zu beherbergen. Für Australische Verhältnisse mag das stimmen, wenn man aber deutsche Großstädte – besonders Berlin – gewohnt ist, erscheint einem das Treiben und die Charaktere dort völlig normal 🙂

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    Delphine?

    Zu erst ging es zu Cape Byron, dem östlichsten Punkt des australischen Festlands, an dem sich ein recht pittoresker Leuchtturm befindet und von dem man auch eine schöne Aussicht auf den Pazifik hat – u.A. sahen wir (vermutlich) eine Schule von Delphinen, siehe Foto. Später – nach einer extensiven Suche nach einem Parkplatz 😮 – gingen wir am örtlichen Strand baden – nicht 100% ungefährlich, weil es dort in der Vergangenheit ab und an Haiangriffe gegeben hat, aber uns haben die Tiere nicht gewagt zu stören 🙂
    Das Meer war noch klarer als in Surfers Paradise – glasklar, man konnte bis zum Grund sehen sowie ab und zu einen Fisch erspähen, beeindruckend wenn man nur die Nord- und Ostsee gewohnt ist 🙂 Gegen Nachmittag ging es zurück mit einem kurzem Abstecher zum..

    Dschungelcamp

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    Eingang zum Dschungelcamp

    Wenn ich eh‘ schon mal in der Gegend war, wollte ich mir auch das Dschungelcamp – bekannt in Deutschland aus RTL – anschauen und konnte Tobias dazu überreden dort vorbeizufahren, das war duchaus erhellend:

    RTL stellt es ja (wenn auch nur implizit, direkt lügen tun sie nun auch nich) da, als ob das Camp mitten im australischen Urwald liegen würde fern jeglicher Zivilisation. Dem ist natürlich nicht so 🙂 Es befindet sich ungefähr eine Autostunde von Gold Coast und dem Hotel Versace – dem teuersten und luxiöseten Hotels Australiens – entfernt, 500 Meter vom nächsten Nachbarn – einer Farm – und geschätzte zwei Kilometer von der nächsten Kleinstadt entfernt. Es ist recht idyllisch in den Bergern gelegen (was die Temperatur dort kühler als in Meereshöhe macht) was den Eindruck (auch bedingt durch die Kameraeinstellungen) von Wildnis erweckt, defacto ist dort ganz normaler australischer subtropischer Wald. Das Gelände ist abgesperrt und wird von Granada – einem britischen Sender – betrieben. Als wir dort ankamen, beäugte uns einer der „Ranger“ („Junior“, bekannt aus Fernsehen) misstrauisch und kam mit dem Auto an – wir fuhren dann lieber nach Hause. zumal wir eh‘ nicht dort hätten sein dürfen, weil für Unbefugte eigentlich verboten 🙂
    War dennoch ganz witzig, alles in allem – besonders die folgende Staffel Dschungelcamp auf RTL zu sehen („Hey, da war ich doch auch!“).

    Bilder

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